Auf dem Pausenplatz

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Volltext

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Aufgabe 5: Auf dem Pausenplatz

Pause!

Die Schulzimmertüren sind offen. Kleinere und grössere Kinder drängen in den Gang und eilen die Treppe hin-unter. Sie verlassen das Schulhaus und betreten den Pausenplatz.

LERNZIELE:

 Körpersprache besser verstehen

Achte darauf:

(2)

Auftrag 1

Kinder, die sich wohl fühlen:

Welche Kinder auf dem Bild fühlen sich wahrscheinlich wohl?

 a) Wähle mindestens ein Kind aus, dem es deiner Meinung nach gut geht.  b) Kreise es mit grüner Farbe ein und setze eine Nummer dazu.

 c) Beschreibe, woran du erkennst, dass es sich wohl fühlt.

 Ich sehe, dass es ihm gut geht, weil

... ... ... ... ... ...

 Ich sehe, dass es ihm gut geht, weil

... ... ... ... ... ...

 Ich sehe, dass es ihm gut geht, weil

... ... ... ... ... ...

(3)

Welche Kinder auf dem Bild fühlen sich wahrscheinlich nicht wohl?

 a) Wähle mindestens ein Kind aus, dem es deiner Meinung nach nicht gut geht.  b) Kreise es mit roter Farbe ein und setze eine Nummer dazu.

 c) Beschreibe, woran du erkennst, dass es sich nicht wohl fühlt.

 Ich sehe, dass es ihm nicht gut geht, weil

... ... ... ... ... ...

 Ich sehe, dass es ihm nicht gut geht, weil

... ... ... ... ... ...

 Ich sehe, dass es ihm nicht gut geht, weil

... ... ... ... ... ...

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Auftrag 2

Oft sieht man schon von weitem, ob es jemanden gut oder schlecht geht.

a) Du kannst sehen, ob jemand gerade steht oder gebückt ist (Körperhaltung, Schultern). b) Du siehst, ob jemand ein trauriges oder fröhliches Gesicht macht (Mimik: Augen, Mund). c) Du kannst beobachten, ob jemand die Hände offen oder verkrampft hat.

 Zeichne, wie du aussiehst, wenn du fröhlich bist. Es geht nicht um «schöne» Zeichnungen, sondern da-rum, dass man sieht, wie es dir geht.

Achte darauf:

2. Du stellst 2 verschiedene Körperhaltungen für unterschiedliche Stimmungen dar (je mindestens 3 Merkmale).

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 Beschreibe, wie dein Körper reagiert, wenn du Angst hast. Schreibe mindestens 3 unterschiedliche Reaktionen auf.

... ... ... ... ... ... ...

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Auftrag 3

Als Detektiv auf dem Pausenplatz unterwegs

Stell dir vor, die Schule will den Pausenplatz zu einem Ort machen, auf dem es allen Kindern wohl ist. Darum gibt sie dir den Auftrag, als Pausenplatzdetektivin/als Pausenplatzdetektiv herauszufinden, wo und warum es oft Streit gibt.

 Fülle das Blatt aus:

Pausenplatzdetektiv

Warum gibt es immer wieder Streit auf dem Pausenplatz?

 Nenne mindestens zwei Gründe:

... ... ... ... ... ...

Wo gibt es oft Streit?

 Nenne zwei Orte, an denen besonders oft gestritten wird:

... ... ... ... ... ... LERNZIELE:

 Regeln für ein konstruktives Zusammenleben aufstellen

Achte darauf:

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Regeln helfen, das Zusammenleben auf dem Pausenplatz zu gestalten.

 Schreibe mindestens zwei Pausenplatzregeln auf, die helfen, Konflikte zu vermeiden.

1. Regel:

... ...

Das wird mit dieser Regel geklärt:

... ...

2. Regel:

... ...

Das wird mit dieser Regel geklärt:

... ...

3. Regel:

... ...

Das wird mit dieser Regel geklärt:

... ...

Achte darauf:

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Name:

__________________________________

Datum:

_______________

Aufgabe 5: Auswertung

Bezug zum Lehrplan 21:

 NMG.1.1.b: Die Schülerinnen und Schüler können anhand von Beispielen (z.B. in Geschichten) Gefühle und Inte-ressen beschreiben und Unterschiede und Gemeinsamkeiten benennen.

 NMG.10.1.d: Die Schülerinnen und Schüler können gemeinschaftsfördernde Aktivitäten in der Klasse vorschlagen und umsetzen sowie Mitverantwortung für das Wohlergehen aller übernehmen (z.B. Ordnung im Klassenzimmer, wertschätzender Umgang miteinander).

 NMG.10.1.f: Die Schülerinnen und Schüler können sich in andere Menschen hineinversetzen und deren Gefühle, Bedürfnisse und Rechte respektieren und sich für sie einsetzen (z.B. bei Streit, Mobbing).

 NMG.11.4.b: Die Schülerinnen und Schüler können ethisch problematische Situationen aus der Lebenswelt be-schreiben und diskutieren (z.B. Ungerechtigkeit, Gewalt).

Lernziele:

 Körpersprache besser verstehen

 Regeln für ein konstruktives Zusammenleben formulieren

nicht erreicht erreicht übertroffen Kriterium 1

Du deutest mindestens 2 Körperhaltungen und beschreibst, woran du erkennst, wie sich jemand fühlt.

Keine oder 1 Körperhaltung richtig gedeu-tet.

2 Körperhaltungen richtig gedeutet. Mehr als 2 Körperhaltungen richtig gedeutet.

Erklärungen sind nicht nachvollziehbar, untypisch für das Gefühl.

Erklärungen sind nachvollziehbar. Erklärungen sind nachvollziehbar und charak-teristisch für das Gefühl.

Kriterium 2

Du stellst 2 verschiedene Körperhaltungen für unterschiedliche Stimmungen dar (je mindestens 3 Merkmale).

Nur eine oder zwei Merkmale pro Stim-mung gezeichnet.

Pro Stimmung 3 Merkmale gezeichnet. Mehr als 3 Merkmale pro Stimmung gezeich-net.

Merkmale sind meist allgemein, wenig typisch dargestellt.

Merkmale sind meist charakteristisch dargestellt.

Merkmale sind durchwegs charakteristisch und eindeutig dargestellt.

Unklare oder untypische Merkmale von Angst beschrieben.

Typische Merkmale für Angst beschrie-ben.

Typische Merkmale für Angst beschrieben, verständlich formuliert.

Kriterium 3

Du nennst mindestens 2 häufige Gründe und 2 Orte für Streitigkeiten auf dem Pausenplatz.

Kein oder 1 Grund genannt. 2 Gründe genannt. 3 oder mehr Gründe genannt.

Gründe stehen nicht im Zusammen-hang mit Streitigkeiten oder unver-ständlich formuliert.

Gründe sind alltäglich oder häufig. Gründe sind alltäglich oder häufig, nicht nur aus der eigenen Sicht formuliert.

Keinen oder nur 1 Ort genannt. 2 Orte genannt, an denen Konflikte ausgetragen werden.

Mehr als 2 Orte genannt, neuralgische Punkte erkannt.

Kriterium 4

Du formulierst mindestens zwei umsetzbare Pausenplatzregeln kurz und verständlich.

Keine oder nur 1 Regel formuliert. 2 Regeln formuliert. 3 oder mehr Regeln formuliert.

Regeln lösen Probleme nicht. Regeln leisten einen Beitrag zur Lösung des Problems.

Regeln klären das Zusammenleben so, dass das Problem weitgehend gelöst wird. Regeln sind nicht umsetzbar oder

um-ständlich/unverständlich formuliert.

Regeln sind umsetzbar und verständ-lich formuliert.

Regeln sind umsetzbar und kurz und verständlich formuliert.

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Orientierungsaufgaben NMG | Primar, 3./4. Klasse | Fragen, Handeln, Begründen | Aufgabe 5 2

Klassenübersicht

Fragen, Handeln, Begründen: Aufgabe 5

Kriterium 1 Du deutest min-destens 2 Körper-haltungen und beschreibst, wo-ran du erkennst, wie sich jemand

fühlt. Kriterium 2 Du stellst 2 ver-schiedene Kör-perhaltungen für unterschiedliche Stimmungen dar (je mindestens 3 Merkmale). Kriterium 3 Du nennst min-destens 2 häufige Gründe und 2 Orte für

Streitig-keiten auf dem Pausenplatz. Kriterium 4 Du formulierst mindestens zwei umsetzbare Pau-senplatzregeln kurz und

verständ-lich.

Name erreicht nicht erreicht übertroffen

nicht

erreicht erreicht übertroffen nicht

erreicht erreicht übertroffen nicht

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Aufgabe 5: Auf dem Pausenplatz

Aufgabenstellung:

 Anhand einer Pausenplatzsituation Körpersprache deuten  Stimmung durch Körperhaltung darstellen

 Regeln für ein faires Miteinander aufstellen

Lernziele:

 Körpersprache besser verstehen

 Regeln für ein konstruktives Zusammenleben formulieren

Hinweise:

 Diese Aufgabe kann mit szenischen Übungen (Standbilder, Rollenspiele etc.) vorbereitet werden.

Bezug zum Lehrplan 21:

 NMG.1.1.b: Die Schülerinnen und Schüler können anhand von Beispielen (z.B. in Geschichten) Gefühle und Interessen beschreiben und Unterschiede und Gemeinsamkeiten benennen.

Direktlink: http://v-ef.lehrplan.ch/1016EagKyN8wrSVcMxJ2bNS2HSUuGBeZC

 NMG.10.1.d: Die Schülerinnen und Schüler können gemeinschaftsfördernde Aktivitäten in der Klasse vorschlagen und umsetzen sowie Mitverantwortung für das Wohlergehen aller übernehmen (z.B. Ord-nung im Klassenzimmer, wertschätzender Umgang miteinander).

Direktlink: http://v-ef.lehrplan.ch/101Avc96GMdbRpkx5FPsJu4K9vrxhrM29

 NMG.10.1.f: Die Schülerinnen und Schüler können sich in andere Menschen hinein versetzen und de-ren Gefühle, Bedürfnisse und Rechte respektiede-ren und sich für sie einsetzen (z.B. bei Streit, Mobbing). Direktlink: http://v-ef.lehrplan.ch/1015ccYhZgXJCD2Ny9PnbT3cE7rJDJruD

 NMG.11.4.b: Die Schülerinnen und Schüler können ethisch problematische Situationen aus der Le-benswelt beschreiben und diskutieren (z.B. Ungerechtigkeit, Gewalt).

Abbildung

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